Do., 21. November 2019 / 19.00 Uhr

Günther Bretzel:  ´s bretzlet wieder!

Günther Bretzel weiß: “Dô derfsch koin Depp sei”

Eintritt: 12,00 Euro

Wer die schwäbische Mundart liebt und dazu auch noch seine Lachmuskeln trainieren möchte, der ist bei Günther Bretzel gut aufgehoben. Der pensionierte Lehrer „aus em Hafe“ brachte schon vor einem Jahr mit seinem Programm „Dô derfsch koin Depp sei“ das KulturGut zum Kochen.
„Er kommt von hinten durch die kalte Küche, harmlos wirkend, dafür am Ende umso treffsicherer“, schrieb die Schwäbische Zeitung.
Günther Bretzel braucht oft gar nicht so weit gehen, um die Geschichten für seine Texte und Lieder zu finden. So hat er es nicht leicht, wenn er von seiner Tochter ungefragt zum Männerturnen angemeldet wird, er – wie wohl alle Rentner – mal wieder „grad koi Zeit“ hat, oder Mitmenschen im entscheidenden Moment „´s Maul it aufkriaget“.
Meist tourt der schwäbische Liedermacher mit Ingrid Koch durch die Lande, ist – zusammen mit der Tettnangerin und dem Maulart-Kabarett – Teil vom „Oberschwabengipfel“ oder er unterhält bei „Ebbes isch immer“ mit Ralph Kolars das begeisterte Publikum. Ravensburger kennen ihn sowieso seit vielen Jahren als Co-Autor und Schauspieler im Programm der Milka im Konzerthaus.
Dass Günther Bretzel einen ganzen Abend lang alleine auf der Bühne steht, kommt also eher selten vor und ist damit für seine große Fangemeinde ein besonderer Genuss.
Wie im letzten Jahr gibt es ein „Bescht Off“ aus seiner großen Sammlung von Geschichten und Liedern. „Aber a baar neie Sache sind schô au debei“, verspricht er.
Wir meinen, der Abend könnte sich lohnen, denn: „dô derfsch koin Depp sei, dô muesch na!“

Fr. 22. November 2019 / 19.00 Uhr

Panitz & Oswald      -      Mehlprimeln

Satiren zur Gegenwart.

Zynisch, frech, poetisch und sinnlich...

Eintritt  14,00 Euro

 „Mehlprimeln“-Star Reiner Panitz und der Satiriker und Kunstprofessor Martin Oswald versprechen einen „Weltgeistfunken“-sprühenden Abend der Extraklasse. Mit feinem Wortwitz und kongenialer musikalischer Begleitung liefern sie die großen politischen und gesellschaftlichen Themen unserer Zeit an ihr von präzisester Beobachtungsgabe geschärftes Seziermesser.

Di., 26. November 2019 / 19.00 Uhr

Bodo Rudolf und das Lothar Kraft-Trio: Brezeln und Fladenbrot

Von der Schussen an den Tigris

mit Musik vom Feinsten: Lothar Kraft (Piano), Markus Kerber (Saxophon, Flöte), Klaus Bermetz (Kontrabass).

Eintritt: 14,00 Euro

In der historischen Altstadt über der Schussen rieselt der Putz von den Decken, ein Mönch fällt vom Dach des maroden Klosters der Franziskanerinnen und erschlägt einen Wüastgläubigen – schiergar –, die Stadtkasse ist leer, Geld muss beschafft werden. Die Lösung: Ein Sängerkrieg auf der Burg! Ein Spaß mit reichlich Gereimtem, Limericks und Musik.
Nach der Pause fahren wir 1980 von Bagdad in den Süden entlang des Tigris und lernen inmitten der Verkehrsanarchie das „Spiel mit dem Untergang“, auch „Feiglingsspiel“ oder „Chicken Game“ genannt. Im schwankenden Auto dazu passend: Rod Stewart „I am sailing …“ Wir überleben das Chaos und lernen das Land zwischen den biblischen Strömen kennen. Ein interkulturell-informativer Hochspaß.

Bodo Rudolf erhielt 2012 für seine Satire „ Die Siebenerlei Leut von Röthenbronn“ den Zweiten Schwäbischen Literaturpreis.

Mi. 27. November 2019 / 19.00 Uhr

Ingrid Koch:  Also, wia i dees sieh...

Ingrid Koch erklärt die Welt.

Eintritt: 12,00 Euro

„Wenn Ingrid Koch auf der Bühne steht, wird an vielen Stellen geschmunzelt und bei all ihren Pointen laut gelacht. Dazwischen wartet das Publikum aber nicht nur auf den nächsten Schenkelklopfer, dazwischen lauscht es, nickt, lächelt und genießt. Sie findet ihre Stoffe überall: In der Natur, der Gesellschaft, in der Geschichte, in Menschlichem und Zwischenmenschlichem. Sie lotet die Sprach-räume und Nuancen des Tettnanger Dialektes aus und formt sie zu Texten voller Witz und Poesie. Was sie erkannt hat und worauf sie den Finger legen will, das transportiert sie in den sprachlichen Ausdruck, der beim Publikum den „Aha-Effekt“ des Erkennens auslöst. „Genau so ist es“, mag man oft sagen. Nur hätte man dafür nicht die Worte gefunden, mit denen Ingrid Koch es sagt. Unsichtbar und doch so wichtig sind in allen Texten von Ingrid Koch Rhythmus und Dramaturgie. Oft schlägt sie in der ersten Gedichtzeile ihr Thema offen an, ohne gleich zu verraten, worauf der Gedanke hinausläuft. Durch dieses Stilmittel bleiben die Texte immer spannend und halten die Zuhörer in Bewegung“.  (Cosima Kehle, Leiterin der Stadtbücherei Tettnang)

Do. 28. November 2019 / 19.00 Uhr

Lesefutter   -   Nervennahrung für lange Winterabende

Eintritt: 22,00 Euro

Persönlichkeiten aus Stadt und Region lesen aus ihren Lieblingsbüchern.

Dazu Leckeres aus Küche und Keller. Mit Christoph Stehle, Dr. Martina Gropp-Meier,
Prof. Dr. Ekkehard C. Jehle, Dr. Andreas Thiel-Böhm Frank Hautumm.

Fr., 29. November 2019 / 19.00 Uhr

Pflegestufe Null:  Vom Herrengedeck zum Seniorenteller

Fiddlesophische Selfies von Profirentnern mit oberschwäbischer Weltmusik.

Eintritt: 14,00 Euro

Die oberschwäbische Senioren-Boygroup Pflegestufe Null ist ein Solitär in der Kleinkleinkunstszene und hat inzwischen Kultstatus erreicht. Vier eingefleischte Hobbymusiker, aber allesamt militante Profirentner, die mit Ihrem satirischen Programm über den wertvollsten Lebensabschnitt, der Seniorenzeit, auf Tour sind.
Nicht nur bei Auftritten auf Kleinkunstbühnen, auch bei diversen Seniorennachmittagen und Betriebsfesten, bei goldenen Hochzeiten oder diamantenen Pubertätsfeiern, überall bleibt kein Auge trocken. Trockener Humor über Politik, Leben, Tod und Teufel wird mal hintersinnig auf dem Silbertablett, mal ländlich derb auf dem Allgäuer Vesperbrettchen serviert. Endzeit-Stimmung, die fröhlich macht.

So. 01. Dezember 2019 / 19.00 Uhr

Peter Frey      -      „Nikolaus ante portas“

Literarisches Kabarett zur Vorweihnachtszeit. (Kann Spuren von Politik enthalten.)

Eintritt  12,00 Euro

Freys vorweihnachtliche Katastrophengeschichten haben Tradition. Seine schicksalsgeprüften Nikoläuse, Weihnachtsgänse oder Last-Minute-Geschenk-verzweifelten Ehemänner sind Kult.
Auch Die Müllers stehen wieder auf dem Wunschzettel. Und die klimawandelgebeutelten SUV-Fahrer, die sich in diesem Jahr mit den Vielfliegern und Rindfleischessern ihren Nikolaus-Stiefel teilen müssen! Für adventliches Konfliktpotential in Hülle und Fülle ist jedenfalls gesorgt. Auf dass es eine garantiert schöne Bescherung gibt...